• Vom Münsterländer
     
     
     
     
    Sibirische
    Neva Masquarade

     
    KATZEN MIT HERZ
     
     
     

  • HINWEISE

    Es handelt sich hier um eine reine Hobby-und Liebhaberzucht.
    Diese Katzenzucht ist nicht gewerbsmäßig gem.§ 11 Abs.1 Nr.3a TSchG
     
    Unsere Tiere zur Abgabe sind mehrmals entwurmt, geimpft und befinden sich somit bis zum Auszug auch jeweils unter ärztlicher Aufsicht. Der
    Impfpass dokumentiert, dass es sich um ein gesundes Tier handelt, denn
    nur Tiere ohne Auffälligkeiten werden in der uns betreuenden
    Tierarztpraxis geimpft.
    - Unsere Praxis seit vielen Jahren: Tierarztpraxis Dr. Pabst. Gewerbestraße 21 48249 Dülmen - Buldern -
     
    Außerdem besitzen unsere Tiere einen vollständigen Stammbaum, der sie als Sibirische Katze bzw. als Neva Masquarade ausweist.
     
    Unsere Zucht ist eingetragen beim Katzenverein ICF
    (International Cat Federation e.V.).
     
    Mit anderen Katzenliebhabern und Züchtern möchte ich stets auch weiterhin
    einen respektvollen Kontakt pflegen. Jegliche Form von Diskreditierung
    lehne ich konsequent ab.
     
    Rückmeldungen und Erfahrungsaustausch mit anderen "Katzenmenschen" dagegen unterstützen das eigene Bestreben, die Zucht in Hinblick auf charakter- und typvolle, schöne Tiere zu sichern.
     
     


     
     
     
     
     
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      VORGESCHICHTE
     
    WARUM KATZEN?
     
    WARUM SIBIRISCHE KATZEN?
     
     

    Seit meiner Kindheit liebe ich Katzen und lebe mit ihnen. Als Kind hatte ich
    mehrere schwarze Hauskater, die immer Peter hießen.
    So lange
    ich denken kann, haben mich die Unabhängigkeit und Wildheit auf der
    einen Seite und auf der anderen die Sanftheit und Zärtlichkeit dieser
    Tiere fasziniert. Und natürlich ihre wunderbare Grazie.
     
    Vor nunmehr vielen Jahren, als die eigenen Kinder noch wirkliche Kinder
    waren und sich eine Katze als Hausgenossen wünschten, zog unser Konrad
    bei uns ein, diesmal ein Maine Coon - Mischling und somit ein erster
    "halber" Vertreter der Waldkatzen. Mit ihm begann mein Interesse an
    Waldkatzen, denn er zeigte sich viel gelehriger und menschenbezogener
    als die früheren Hauskatzen, die ich gehabt hatte. So dauerte es nicht
    lange und er konnte "Sitz", "Platz" und auch "Pfötchen geben". Außerdem
    hatte er Spaß am Apportieren. Ein intelligenter Kater, der zudem gerne
    mit uns auf Reisen ging. Überall fühlte er sich gleich wie zuhause, denn
    wir Menschen waren ihm besonders wichtig, nicht unser Haus...
     
    Als die Kinder erwachsen wurden und ihre eigenen Wege einschlugen und das
    Haus leer und leise wurde, musste eine weitere Hausgenossin her, um mich
    wieder mit mehr Leben und mehr Lebendigkeit zu umgeben. Die positive
    Erfahrung mit Konrad ließ keine andere Wahl, als mich für eine
    Waldkatze zu interessieren. Während meiner Recherche zu "Waldkatzen"
    stieß ich allerdings auf unterschiedliche Rassen: die große Maine Coon,
    aber auch die schönen Norweger und dann noch die sibirischen Waldkatzen
    mit der zunächst einmal verwirrenden Rassenuntergruppe Neva Masquarade.
    Da ich selbst ein Faible für alles Russische habe, war schlagartig klar,
    dass meine eigene Waldkatze nur eine sibirische Waldkatze sein wird,
    eine Rasse, die ihre Wurzeln in einem Land hat, das klimatisch sehr kalt
    sein kann, dessen Menschen aber eine große Gastfreundschaft und
    besonders viel Herzenswärme besitzen. Die Würfel waren also gefallen und
    ich fand recht schnell meine erste -wildfarbene- kleine und damals sehr
    scheue Nadja. Ein sibirisches Kätzchen zog in unser Haus, eine neue
    Gefährtin für Konrad und für mich. Zu dem Zeitpunkt war jedoch noch kein
    Gedanke daran, dass sie die Stamm-Mutter meiner kleinen Zucht der
    wunderschönen sibirischen Waldkatze werden würde...
     
     
     
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    HERZLICH WILLKOMMEN

     
    Wie schön, dass Sie den Weg zu meiner Informationsseite gefunden haben
     
    Mein Name ist Carola Hofmann und ich wohne auf dem Land in Nottuln, einem kleinen beschaulichen Örtchen im schönen Münsterland, das zu Recht den Beinamen westfälische Parklandschaft besitzt.
     
    Ich stelle Ihnen hier meine kleine Liebhaber- und Hobbyzucht der Sibirischen Katze und ihrer Farbvariante der Neva Masquarade vor.
     
    Ursprünglich aus Norddeutschland kommend hat mich vor vielen Jahren mein Studium nach Münster geführt. Ehe, Kinder, Beruf haben mich dann hier im Vorland von Münster meine Wurzeln schlagen lassen.
     
    Aber wo könnte es auch schöner sein?
     
    Seit nunmehr einigen Jahren ziehen vom Münsterland aus immer mal ein paar junge Vierbeiner in die Welt, manchmal nur bis "um die Ecke" nach Münster, Dülmen oder Coesfeld jedoch auch in die "große weite Welt" wie z.B. Schweiz, Frankreich oder Luxemburg.
     
    Sowohl Zweibeiner als auch Vierbeiner scheinen bisher glücklich miteinander geworden zu sein...
     
     
     
     
     
     
     
     
      
     
  • RASSEINFOS

     

    Die Sibirskaja Koschka, wie diese wunderschöne Rasse auf Russisch heißt, soll ohne menschliches Zutun vor mehreren 100 Jahren entstanden sein. Man zählt sie deshalb heute zu den so genannten „natürlichen" Katzenrassen.

    Ihre Heimat ist geprägt durch große Temperaturunterschiede. Diesem besonderen Klima hat sich die Sibirische Katze mit ihrem halblangen, wasser- und kälteabweisenden Fell gut angepasst. Eine pelzige Halskrause wärmt sie bei Minusgraden und die für die Rasse so typischen Haarbüschel zwischen den Zehen dienen als „dicke Socken".

    In ihrem Herkunftsland ist die Sibirische Katze auf den Höfen nach wie vor eine erfolgreiche Mäusejägerin und streift den ganzen Tag durch die Felder und Wälder. So ist diese Rasse immer auch noch eine richtige "Hauskatze" geblieben, obwohl es auch Züchter, Vereine und Ausstellungen in den ehemaligen Sowjet-Republiken gibt. Dieser Umstand unterstreicht den besonderen und natürlichen Charakter dieser Katze.

    Die Sibirerin ist quasi eine Realistin unter den  Katzenrassen. Sie ist kein fressendes Plüschtier, das nur träge und desinteressiert in einem Sessel den Tag verschläft. Nein, sie nimmt gerne am Leben ihrer Menschen teil, ist mutig und kreativ in ihren Aktionen. Dabei ist sie bestimmt nicht aufdringlich, aber sie weiß stets, dass sie "dazu gehört".

    Wenn sich die Gelegenheit ergibt, hält sich die Katze natürlich gerne im Freien auf. Balkon, Freigehege oder Garten liebt sie sehr. Allerdings muss man sich in unserer verkehrsreichen modernen Welt gut überlegen, ob man ihr richtigen Freilauf zugesteht. Sie ist ebenfalls eine sehr angenehme und sicher auch zufriedene Wohnungskatze, wenn sie es denn nicht anders kennt. Tatsächlich scheint sie sogar besonders prädestiniert für reine Wohnungshaltung, denn in ihrer Entwicklungsgeschichte verbrachte sie lange kalte Wintermonate in den kleinen Wohnungen bzw. Häuschen "ihrer" Familie. Einerseits soll sich daraus die Genügsamkeit mit reiner Wohnungshaltung herleiten, andrerseits aber auch ihre ganz besondere Nähe zu uns Menschen. Aber natürlich braucht sie ausreichend Platz, einen großen Kratzbaum und die Gesellschaft von Artgenossen, wenn sie ein reiner „Stubentiger" ist. Schließlich ist sie eine relativ große, intelligente und gesellige Schönheit, die sich ein Reich wünscht, das alle ihre Sinne anspricht, ihr Abwechslung verschafft und ihr ein interessantes Katzenleben ermöglicht.


    Rasse-Steckbrief

    Die Sibirierin wird im Rassestandard als mittelgroße Katze beschrieben und beeindruckt besonders durch ihr üppiges Fell, das insgesamt mittellang ist. Die dichte Unterwolle ist fein, das Deckhaar etwas gröber, wasserabstoßend und glänzend. Sie ist muskulös und relativ schwer. Der Hals ist kurz und kräftig. Die Pfoten sind entsprechend groß. Die Beine sind ebenfalls muskulös und mittellang. Der Schwanz reicht bis zum Schulterblatt, läuft leicht spitz zu und ist buschig behaart. Der Kopf soll kurz und breit sein, mit tief gesetzten breiten Wangenknochen.

    Sie hat große Augen, die leicht oval sind, an der Unterseite gerundet und dabei leicht schräg gestellt. Die Augenfarbe soll zur Fellfarbe passen. Alle Töne von gelb bis grün sind erlaubt, bei Van-Zeichnung und weißem Fell auch blau oder odd eyed.

    Die Point-Variante heißt Neva Masquerade. Sie hat eine Sonderstellung und wird bis jetzt zur Sibirischen Rasse gezählt und als Farbvariante behandelt. Ihre Entstehungsgeschichte geht auf die russische Revolution anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zurück. Durch die Kriegswirren sollen die Siamkatzen der Zarenfamilie aus dem Palast entwischt sein und sich dann an dem Fluss Neva in Sankt Petersburg mit den dort ebenfalls frei lebenden sibirischen Katzen verpaart haben.So sind dann die Sibirischen Katzen mit den Points der Siamkatze entstanden. Die "Points" gibt es in zahlreichen Farben und sie können -wie die vollfarbige Sibirische Katze selbst- einfarbig, zweifarbig, dreifarbig, mit Tabby-Muster oder ohne sein.Die Augenfarbe jedoch ist bei Point-Katzen stets blau, mal heller (oft bei den roten Points) und dann auch kräftig blau bei den anderen Farbschlägen.

     

    Vgl.: Quelle: Geliebte Katze 11/2007

     


     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     
     
     

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  • UNSERE VIERBEINER

    Nadja
    - Im Ruhestand -

    of mystic koschka
     
    Sibirisch
    Black torbie white 
     
    Unsere "Chefin".
    Kurz vor dem morgendlichen Weckerklingeln sitzt sie bereits an meinem Kopf und stupst mich sanft, sehr sanft in den Tag.
     
    Ist kastriert und darf einfach ihr Katzenleben genießen.
    Zusatz: Das macht sie mittlerweile ausgiebig. Sie hat nun so viel zugenommen, dass Sie schwangerer auszieht als zu Zeiten der wirklichen Schwangerschaften!
     

    Aglaia
    - Im Ruhestand -

    vom Münsterländer
     
    Neva Masquarade
    Blue point 
     
    Die "Coole".
    Mit großer Lässigkeit und Ruhe zieht sie ihre Kleinen auf. Ihre Kinder sind immer die kräftigsten, denn sie barft gerne auch selbst...
     
    Das erste bei uns geborene Katzenbaby.
     
    Da sie eine Mutter mit voller Hingabe ist und dabei völlig relaxt bleibt, wird sie doch noch nicht kastriert...
    Seit dem Frühsommer ist sie kastriert.Sie liebt nun das Essen und die Bequemlichkeit: Mit dickem Bauch faul auf der Fensterbank des Badezimmers, getarnt hinter den Zweigen eines Strauches das Geschehen beobachten, das ist nun ihr Ding!

    Bibischkina
    - Im Ruhestand -

    vom Münsterländer
     
    Neva Masquarade
    Seal point
    Die Prinzessin
    Aus unserem ersten reinen Seal Point-Wurf:
    So niedlich, so verquatscht, so anhänglich:
    Einhellige Meinung:
    Diese Katze können wir nicht weggeben!
     
    Weiterhin sehr verquatscht, bildschön und.....verwöhnt.
     
     Unser Prinzesschen  ist jetzt nach ihrem Wurf kastriert worden. Sie hat den Eingriff absolut problemlos überstanden.
    Nun kann sie sich ganz ihrer persönlichen Schönheit widmen, sich immer die Nägel machen, den Schwanz frisieren und bei uns Fernseh schauen....
    Always relaxed!
     

    Iljana

    von Karghan Awar
     
    Sibirisch
    Red tabby
    Die Begrüßungskatze
    Eine rote Katze muss sein! Rote Katzen bringen das Glück in Russland. Rot ist schön! Die Roten halten zusammen! 
    (Tatsache: Sie liebt immer ihre roten Kinder besonders und war die engste Freundin unseres Konrads).
    Ihr Hobby und ihre Leidenschaft sind ihre eigenen Kinder. Alle ihre Würfe hat sie ohne einen Verlust und ohne irgendwelche notwendige Hilfe großgezogen. Dabei hatte sie immer! große Würfe. Sie ist eine sehr fruchtbare Katze, außerdem sehr Instinkt geleitet. Bei ihr spürt man - so finde ich - einen wilden vom Menschen wirklich unabhängigen Zug. Dabei ist sie sehr sehr umsichtig und auch extrem fürsorglich. Und sie weiß haargenau, was sie will und was zu tun ist.....
     
    Kommen wir nach Hause, werden wir immer von ihr sofort begrüßt.
     

    Franjo gen. Lothar
    - Im Ruhestand -

    the little airman
     
    Neva Masquarade
    Seal tabby point
     
     
    Der Zurückhaltende
    Ein ungemein Sanfter. Liegt am liebsten auf dem Gartenstuhl der Terrasse und schläft.
    Möchte im Gegensatz zu unseren Damen eher Abstand. Hat nichts übrig für Fremde.
     
    Nur abends....da schleicht er sich ins Bett und macht es sich dort so bequem, dass es für andere unbequem wird...
     
    Genießt jetzt seinen Ruhestand in vollen Zügen als Prinz Charming bei lieben Freunden ... 

    Konrad
    - In memoriam -
    1999-2015

    Maine Coon - Perser - EKH
    Red tabby
     
    Der Türöffner
    Intelligent, souverän, selbständig.
    Lieblingsonkel aller Kitten.
    Bester Freund von Ilyana.
     
    Unser Problem: Öffnete alle Türen ohne jedes Problem.
     
    Allerdings eines Tages, als wir uns aus dem Haus ausgesperrt hatten und nur er in den oberen Gemächern sein Schläfchen hielt, hat er tatsächlich auf Zuruf die Eingangstür geöffnet.
    Das war genial!

    Petja
    - Im Ruhestand -

    vom Münsterländer
     
    Neva Masquarade
    Red tabby point
     
     
    Der Verspielte
    Er ist ein wunderbar positiver Vierbeiner. Jede Gelegenheit zum Schmusen und Spielen wird erkannt und möglichst genutzt.
    Geht man auch nur ansatzweise auf seine "S"-Bedürfnisse
    ein, startet sein tiefes, zufriedenes Schnurren. Alle Mädchen, ob jung oder alt, hat er mit seinem freundlichen Wesen um seine Pfoten gewickelt.
     
    Über seinen eigenen Nachwuchs freut er sich sehr, endlich sind da noch mehr Wesen zum Spielen....!
     
    Ist nun ausgezogen, der Liebe, aber nicht weit weg! Er wird sich in Zukunft die Aufmerksamkeit und Zuwendung nur mit einem kleinen Bengal-Katerchen teilen müssen und einen großen Garten darf er auch erkunden!
     
     

    Lemira

    vom Sternenschweif
     
    Sibirisch
    Chocolate smoke
     
     
    Die Liebevolle
    Ein Herz und eine Seele mit Sveta. DIE beste Freundin: pflegend, schmusend, beschützend, obwohl kleiner und zierlicher als diese. Nachwuchs-Mädchen die eine wie die andere.
    Besonders bescheiden in den eigenen Bedürfnissen achtet sie doppelt aufmerksam auf die Freundin und auf ihre beiden Söhnchen.
    Sie weiß sehr gut ihr Stimmchen einzusetzen, um uns über ihre Befindlichkeiten zu informieren.
    Sie scheint sich immer für alles Gute zu bedanken: Futter, Zuwendung, Spielen.
     
     
    Eine kleine Schoko-Löwin zum Dahin-Schmelzen......
     

    Sveta

    vom Münsterländer
     
    Neva Masquarade
    Seal tabby point
    Die Spezielle
    Siamesischer Zwilling von Lemira.
    Letztes Kind von Nadja.
    Letztes Kind von Lothar.
     
    Dem Papa aus dem Gesicht geschnitten, verhält sie sich ähnlich eigensinnig wie ihre Mama in jungen Jahren.
    Von beiden Elternteilen hat sie in verstärkter Form ihr sehr differenziertes Verhalten zu ALLEM geerbt: SIE entscheidet ganz! alleine, wann sie Nähe und Streicheleinheiten möchte bzw. erlaubt!
    Insbesondere entscheidet SIE, WEN sie mag und WEN nicht!
    Einer meiner Söhne wirbt bis jetzt ohne Erfolg um ihr Vertrauen. Sobald er den Raum betritt, ist sie wie vom Erdboden verschluckt. Ein anderer Sohn, sonst im Ausland, hat nach kurzer Zeit ihre Zuneigung erworben und wurde dann sogar von ihr angeschnurrt.....
    Sehr vorsichtig.
    Hasenfuß.
    Wie gut, dass Lemmi auf sie aufpasst...
     

    Quincy
    - hat die Stelle gewechselt -

    vom Sternenschweif
     
    Neva Masquarade
    Seal tabby point
    Ein Herz im Katerkörper
    Unwahrscheinlich lieb und verständig.
    Ganz sanft und zärtlich. Überhaupt kein Raufer oder schlechte Stimmung Produzierer.
     
    Er ist sehr schön, elegant und jetzt noch in seinem Jugendpelz. Ein wirklich traumhafter Kater. Danke Mario Meding, dass Du ihn mir anvertraut hast bzw. mich entsprechend beraten hast!
     
    Da Quincy noch sehr jung ist, quasi ein Youngster, wird er zu einer lieben Familie ziehen, die vielleicht mit ihm eine eigene Zucht aufbauen wird. Es fällt mir schwer, an seinen Auszug zu denken, allerdings weiß ich sicher, dass die neue Dosi ein sehr gutes Gespür für die schnurrenden Vierbeiner hat. Das tröstet ein wenig.
     
    Quincy ist nun tatsächlich ausgezogen......

    Ulysses
    - Im Ruhestand -

    von Karghan Awar
     
    black golden spotted tabby

    Uli kam kurzfristig zu uns, um Quincy bei seinem "Kater"-Job zu unterstützen.

    Uli ist ein sehr attraktiver und kräftiger Kater in der momentan sehr gefragten Farbe "golden". Vom Verhalten sehr an Menschen ausgerichtet und Zuwendung einfordernd. Ein wunderbarer Kater, der hoffentlich seine schmusigen Gene an den kleinen Poeten - Wurf weitergegeben hat.

     

    Danke Beatrice, für die Vermittlung von Uli!

     

    Uli wird in einigen Tagen zu einer sehr sympathischen jungen Familie umziehen und sein absolut eigenes Reich mit Garten bekommen. Er wird sich dort bestimmt sehr wohl fühlen!

    Ausgezogen

     

    "Tango"

    Xavier vom Sternenschweif

     

    cinnamon smoke point

    Der hochbegabte Freigeist

     

    .....Und plötzlich war wieder ein vierbeiniger Kater im Haus!

    Und was für ein Kater.....

     

    Tango, gerufen nach seinem Großvater, ist in seiner Art wirklich ein Original:

     

    dickköpfig, verquatscht, intelligent,

    eigentlich halten wir ihn für einen hochbegabten Kater.

     

    Er hat einen ausgeprägten Charakter, was er will, das will er. Komme was wolle. Gleichzeitig will er aber auch ganz plötzlich unbedingt Zuwendung. Dann schmeißt er sich einem regelrecht vor die Füße. Zu anderen Vierbeiner ist er freundlich, interessiert und liebevoll.

    Seine Mädchen liebt er sehr.

     

    Er hat solch eine besondere, individuelle Art an sich, dass man zuerst etwas staunt und vielleicht irritiert ist. Aber dann versteht man, was er von einem will und es entwickelt sich eine wirklich tiefe Beziehung zu diesem Vierbeiner, denn er ist einfach ein ganz ganz feines Katerchen mit ganz viel Hirn und echter Persönlichkeit hinter der plüschigen Stirn......

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  •  
    AUSSTELLUNGEN
     

    Am zweiten Adventswochenende habe ich zum ersten Mal an einer Rassekatzen-Ausstellung teilgenommen. Natürlich eigentlich nicht ich, sondern meine Katzen, ganz genau genommen meine Nachwuchs-Crew.
    Schon seit einigen Jahren gibt es junge Katzen bei uns im Haus. Schon seit Jahren leben wir hier mit Sibirern und Nevas zusammen. Ausstellungen interessierten mich lange Zeit nicht besonders. Ich sah es  als Stresserlebnis für meine Lieblinge an. Außerdem war ich doch relativ überzeugt von der Rasse- Qualität meiner Tiere...Meistens hatte ich aber letztendlich keine Zeit, mich für solch ein Event zu rüsten, wenn ich mal ganz ehrlich bin.
    Am zweiten Adventswochenende 2015 standen nun die Sterne günstig
    und
    außerdem gibt es bei meiner Crew einen "Generationenwechsel". Lothar, Nadja sind bereits im Ruhestand und Aglaia oder Bibishkina, eine der beiden wird auch in Rente gehen.
     
    Petja wird unser neuer prächtiger Zuchtkater. Er ist ganz besonders lieb und sanft und geduldig.
    Sveta tritt die Nachfolge ihrer Mutter Nadja an. Sie ist typvoll und kräftig.
    Lemira haben wir als neues  Familienmitglied von der Cattery "vom Sternenschweif" zu uns holen dürfen. Sie kann man nur ins Herz schließen: Gaaanz lieb und zuckersüß.
    Mit ihr wird im nächsten Jahr - vielleicht - die neue Farbe "chocolate" bei uns vertreten sein.
     
    Die erste Ausstellung unseres Lebens war viel weniger anstrengend als befürchtet.
    Dies lag besonders am herzlichen und entspannten Kontakt mit hilfsbereiten Züchterkollegen.
    Danke für die Unterstützung!
     
    Die vierbeinigen Lieblinge waren weniger gestresst und verschreckt als befürchtet. Jetzt genießen sie aber ihr Zuhause sichtbar noch mehr!
    Ihr seid einfach Zucker, ihr Gut-Herzchen!
     
    Tja, und das Ergebnis:
     
    Man geht mit lieben Schmusekatzen aus dem Haus und kommt mit stolzen Champions zurück.
     
    Petja ist nun Jugendchampion
    Sveta ist  Kittenchampion.  Dazu: zwei Sonderpreise & zwei Nominierungen für Best in Show
    Lemira ist ebenfalls Jugendchampion.  Dazu: eine Nominierung für Best in Show.
     
    Es war ein schönes Wochenende.
    Es hat die Rückmeldung gebracht, dass wir, meine Süßen und ich,  auf dem richtigen Weg sind.
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
  • KINDERSTUBE

     

    Wir haben kleine Frühlingskätzchen!

     

    Zur Zeit gibt es es vielfältige Auswahl an sibirischen Kätzchen und Neva Masquarade Kätzchen.

     

    Meine Katzen haben noch einmal wunderschönen Nachwuchs bekommen.

    Nach diesen Würfen werden die Mädchen kastriert und genießen endlich nur noch ein "lazy life".

    In Absprache mit der Familie werde ich die Zucht beenden. Meine Mädchen kommen in die Jahre...und nicht nur sie. Kleine Katzen zu betreuen bedeutet viel Arbeit und Verantwortung. Außerdem kommen dann die großen Katzen oft ein wenig zu kurz. ....und die großen Kater..., da man nicht wirklich flexibel sein kann und deswegen die Familie in den vergangenen Jahren oft zurückstecken musste, insbesondere da die Kinder alle weit weg bzw. im Ausland wohnen.

     

    Ich freue mich daher wirklich sehr, dass meine Mädchen quasi als Finale noch einmal so wunderbare Würfe bekommen haben und ihre Kleinen vorbildlich versorgen.

     

    Aber wie heißt es: Alles hat seine Zeit.

     

    Mir hat diese Zeit viel Freude gemacht und ich habe zahlreiche wertvolle Kontakte, Bekannte und sogar Freunde gewonnen, sowohl unter den neuen Familien meiner Katzen als auch bei den hilfsbereiten und liebenswerten Züchterkollegen.

     

    Danke dafür!

     

    Und nicht vergessen: Ein Leben ohne Katze lohnt sich nicht!!

     

     

    ERGÄNZUNG

     

    Unsere Yanni hat sich gedacht: Diese Entscheidung habt ihr ohne mich getroffen....

    Während sie ihren wunderschönen Fluss-Wurf umsorgte und unser lieber Quincy noch nicht ausgezogen war, hat sie sich klammheimlich noch einmal für Nachwuchs entschieden.

    Nachdem Quincy dann in sein neues Zuhause gezogen ist, wo bereits zwei Katzen-Damen von uns wohnen, stellte sich heraus, dass Yanni tragend ist.

    Tja. So ist das. Bei manchen Katzendamen geschieht vieles im Verborgenen.

     

    Unsere Yanni hat zehn tolle Kinder bekommen.

    Wie immer ist sie eine vorbildliche Mutter und hat diesen großen Wurf

    liebevoll großgezogen.

    Die Kleinen sind aus dem Gröbsten raus, wie es so schön heißt. Sie fressen selbstständig und uns fast die Haare vom Kopf.

    Futterneid in der großen Gruppe fördert den Appetit!

    Und Yanni genießt ihre Familie, indem sie alle weiterhin pflegt und mit Milch versorgt und sie zwischendurch jagt und mit ihnen ausgelassen tobt.

    Sie ist einfach eine geborene Mutter!

     

    UPDATE UPDATE UPDATE UPDATE UPDATE UPDATE UPDATE

    "Sag niemals nie " heißt es bei James Bond.

    Sagen wir:

    "Sag niemals nie mehr"

     

     

    Nachdem ich groß den Abschied von der Zucht angekündigt hatte und sogar der liebe Quincy in eine neue Zucht-Anstellung vermittelt war, hat sich das Rad des Lebens bzw. der familiären Entwicklungen/Entscheidungen und auch Erkrankungen weiter gedreht:

     

    Die Kinder, die besonders weit weg wohnten, sind nun direkt vor Ort (Flexibilität, Reisen können waren besonders wichtige Argumente für die Aufgabe....)

     

    Dazu kommt die Liebe der gesamten Familie für Tiere, sehr ausgeprägt bei den Söhnen.

     

    Und: Kleine Kätzchen sind auch eine Freude und lenken von Problemen ab, schaffen ein etwas heitereres Klima.....

     

    So hat mein Sohn Nikolas mich überredet, zumindest in diesem Sommer noch Nachwuchs im Hause zu haben.

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    Der zweibeinige Kater hat uns dann einen neuen vierbeinigen Kater ins Haus geholt und der hat sich relativ schnell mit den jungen Mädchen bei uns angefreundet.....

     

    So ist das.....

     

    Adenauer sagte einmal: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.

     

    Ganz so ist es bei mir nicht. Daher ein kleiner Anriss, warum es bei uns nun doch noch Katzenbabys

    gibt.

     

     

     


            

    Romanov und Rasputin  geb. 18.04.2015

    Zwei, die sich sehr gut verstehen!

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Romanov und Rasputin  geb. 18.04.2015
  • WISSENSWERTES

    • Ernährung
    •  Da die Sibirische Katze oder die Neva Masquarade bei uns so gut wie ausschließlich als Haus-und Wohnungskatze gehalten wird und nicht als freilebendes Tier, das für die Begrenzung der Mäuse und Ratten zuständig ist, muss der Halter ein besonderes Augenmerk auf die Qualität der als Futter dargereichten Produkte haben. Dazu sollte vor jedem Kauf die Zusammensetzung des Futters kontrolliert werden. Wichtig ist ein hoher Fleischanteil. Vermieden werden sollten Marken, die Zucker enthalten oder auch Getreide. Leider suggeriert uns die farbenfrohe Werbung mit den gepflegt und gesund aussehenden Katzen, dass alle ihre Produkte genau die richtigen Inhaltsstoffe für unsere Lieblinge enthalten. Jeder kennt eine Reihe von Marken großer Industriekonzerne. Aber allein die Tatsache, dass wir die Namen kennen, sagt nichts über den Ernährungswert für unsere Tiere aus! Ebenfalls täuscht der Preis gerne eine besonders gute Qualität vor. Ich möchte an dieser Stelle keine Werbung für einzelne Produktlinien machen und ebenso wenig andere verteufeln. Letztendlich schadet es auch uns Menschen nicht, wenn wir uns mal einen Döner gönnen oder wir auf der Fahrt in den Urlaub einen Zwischenstopp bei McDonalds einlegen. Ebenso können wir ausnahmsweise auch mal ein bekanntes Produkt aus der Werbung mitbringen. Wichtig ist, dass im Ganzen eine möglichst naturnahe und zusatz- bzw. füllstoffarme Nahrung gefüttert wird. 
    • In diesem Zusammenhang sei auf die Möglichkeit des Barfens hingewiesen. Was genau heißt BARF jetzt eigentlich? Über die Bedeutung der Worte streiten sich die Experten. „Biological Appropriated Raw Food“, „Bones and Raw Food“ und viele andere Kurzsätze kursieren im Englischen. Wenn man sich schon nicht im Englischen einigen kann, so ist das im
      Deutschen noch viel schwieriger. Etabliert halt sich allerdings die „Biologisch artgerechte Rohfütterung“ oder „biologisch artgerechtes rohes Futter“. Es gibt verschiedene Vorgehensweisen beim Barfen. Im Internet finden sich viele informative Seiten dazu und einmal die Tiere herangeführt und gewöhnt an das Füttern von rohem Fleisch, merkt man, wie unproblematisch das Barfen doch eigentlich ist.
    • Unsere Tiere werden sehr abwechslungsreich ernährt. Sie lernen alle Futtervarianten kennen. Zum einen halte ich persönlich Abwechslung bei der Ernährung sowohl für Mensch als auch für Tier für sehr gesundheitsförderlich. Zum anderen werden die Tiere im neuen Zuhause nie alle auf die gleich Art und Weise ernährt. Jeder von uns hat eben seine ganz eigenen Überlegungen zu diesem Thema. Fast täglich gehören rohe Produkte mit zur Ernährung: Küken, kleine Mäuse,gewolftes Huhn/Rind/Ente, etc......Ansonsten gibt es hochwertiges Nassfutter und zwischendurch auch mal Trockenfutter. Auch hier achte ich auf hochwertige Produkte, wechsle aber mal die Marken, um die Tiere nicht zu sehr zu prägen. Regelmäßig gibt es ein rohes Eigelb, Fischöl und Bierhefeflocken über das Nassfutter.
    • Dennoch: Unsere Lieblinge sind Feinschmecker oder auch manchmal verwöhnt: Es gibt immer wieder Phasen, wo man nicht mehr weiß, was man eigentlich (als fertiges Nassfutter) kaufen soll. Es wird nur kurz geschnuppert und dann bleibt das Futter im Napf. Unberührt. Bis man sich selbst erbarmt und.... es wegwirft. In dem Fall einfach wieder den Appetit anregen, indem man....einfach mal weniger füttert. Oder verstärkt auf rohe Produkte aus dem Barfshop zurückgreifen. Meist kommt der Appetit nach einer gewissen Zeit unbemekrt wieder zurück.                                                                                                    
    • Pflege
    • Unsere Rasse bedarf keiner besonderen Pflege. Sie ist unkompliziert und robust. Es ist empfehlenswert, sobald die Temperaturen merklich ansteigen, ein paar Mal das Fell kräftig zu  bürsten, damit die sich lösenden Haare des Winterpelzes schnell und unproblematisch entfernt werden. Es gibt bei manchen Tieren die eine oder andere Stelle, die man beim Fellwechsel im Augen behalten sollte: eventuell hinter den Ohren oder in der Achselbeuge könnte sich ein Knötchen bilden, den man dann etwas sorgfältiger auskämmen muss. Hier sind wieder große Unterschiede zwischen den einzelnen Tieren zu beobachten, da die Fellbeschaffenheit immer wieder unterschiedlich ist.
    • Entwurmen
    • Auch bei reiner Wohnungshaltung ist von Zeit zu Zeit eine Entwurmung sinnvoll, denn allein durch Straßenschuhe können mikroskopisch kleine Eier in die Wohnung getragen werden. Auch andere Insekten wie Fliegen können zum Kontakt mit Wurmeiern führen.
    • Ein Hinweis auf einen möglichen Parasitenbefall kann sehr weicher Kot sein oder wenn die Nickhaut des Auges auffällig stark das Auge bedeckt. Natürlich auch ein nicht zu erklärender Gewichtsverlust kann ein erster Hinweis auf eine dringend notwendige Entwurmung sein.
    • Erziehung
    • Unsere Rasse ist intelligent und lernbereit, manchmal sogar direkt lernbegierig. Erziehungsmaßnahmen und Regeln werden mit ein wenig Ausdauer von Menschenseite gut verinnerlicht. Ebenso lernen sie gerne Tricks wie Apportieren, von Stuhl zu Stuhl springen, Männchen machen und so weiter. Auch das Gehen an der Leine kann sie erlernen. 
    • Impfungen
    • Das Thema Impfungen ist ein sehr wichtiges Thema, aber auch eins, das sich kontrovers betrachten lässt. Ähnlich verhält es sich ja bei der Frage, lasse ich meine Kinder überhaupt impfen, wenn ja, wogegen und schließlich wann. Ich für mich bin zu der Einstellung gekommen, dass eine Grundimmunisierung gegen die verbreitesten Krankheiten wichtig bzw. sinnvoll ist. Allerdings stehe ich dem jährlichen "Auffrischen" der Impfungen skeptisch gegenüber. Tiere können sich nicht wehren. Tierbesitzer wollen das Beste für ihre Lieblinge und sind daher oftmals übervorsichtig. Und die Pharmaindustrie und die Tierärzte wollen sich ihren Absatz der Produkte und eine Kundenbindung sichern. 
    • Hier Informationen vom Zentrum der Gesundheit:
    • Hund und Katze – Gesund auch ohne Impfung
    • Was schützt nicht nur uns, sondern auch unsere

      Vierbeiner am allerbesten vor Krankheiten?

      Richtig: Ein starkes Immunsystem.

      Impfungen können eventuell ebenfalls sinnvoll sein.
      Allerdings nicht in jenem Ausmass, wie das heute in den Tierarztpraxen
      üblich ist.

      Sehr viel wichtiger für die Abwehrkraft des Tieres ist jedoch sein Lebens- und Ernährungsstil.

      Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, Abwechslung sowie eine ausgeglichene Psyche sorgen bei Ihrem
      Tier für ein stabiles Immunsystem und eine unerschütterliche Abwehrkraft.

    • Hunde- und Katzenkinder möglichst lange bei der Mutter lassen

      Genau so wie ein menschlicher Säugling mit unvollständigem Immunsystem zur Welt kommt, verhält es sich auch bei Hunden und Katzen. Welpen und Kitten sind dennoch nicht völlig ungeschützt. Mit der Muttermilch erhalten sie wichtige Antikörper, so dass sich ihr eigenes Immunsystem im Laufe der ersten Wochen und Monate in aller Ruhe und Intensität entwickeln kann. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Welpe oder Ihr neues Katzenkind lange genug bei der Mutter bleiben konnte (mindestens 10 bis 12 Wochen) und so den besten Start mit ins Leben bekam, den es verdient hat.

    • Artgerechte Haltung von Hund und Katze

      Die Lebensumstände des Tieres sind für sein Wohlbefinden verständlicherweise extrem wichtig. Ist Ihr bester Freund nicht dazu in
      der Lage, sich auszutoben, wird er darunter leiden, auch und vor allem
      mental. [...]

    •  Katzen möchten durch die Natur streifen, Mäusen auflauern

      und auf Bäume klettern. Müssen Katzen im Haus bleiben, dann ist das
      Allermindeste ein katzengesicherter Balkon zum Sonnen sowie ein Gefährte zum „Unterhalten“. Wer seinem Tier diese Grundbedürfnisse nicht erfüllen kann, sollte von einer Tierhaltung Abstand nehmen und dafür lieber einen besseren Zeitpunkt in seinem Leben abwarten.

    • Geistige Gesundheit von Hund und Katze

      Ebenso wichtig ist es, dass Sie Ihr Tier verstehen, dass Sie
      verstehen, wie es empfindet und denkt. Gehen Sie bitte nicht davon aus,
      dass Ihr Tier – nur weil es sich so hervorragend Ihrem Lebensstil
      angepasst hat – auch wie ein Mensch denkt. Dann nämlich könnte es zum Konflikt kommen. [...]

    • Abenteuer-Wohnung für die Katze

      Eine Katze braucht eine katzengerechte Wohnung. Ein kleiner Kratzbaum genügt nicht! Schon gar nicht, wenn die Katze ständig im Haus leben muss. Sorgen Sie für Rückzugsgebiete, für Verstecke, für Kletter-möglichkeiten (z. B. Catwalks entlang der Wände, große Kletterbäume, Balken an der Decke etc.) und reichlich Spielzeug.

    • Tierarzt – Ja oder nein?

      Falls Ihr Tier krank wird, achten Sie darauf, dass es so versorgt
      wird, wie auch Sie gerne versorgt werden möchten. Natürlich gibt es
      akute Krankheiten, die sofortiger ärztlicher Versorgung bedürfen (z. B.
      eine Magendrehung o. ä.). Laufen Sie aber nicht bei jedem Durchfall, bei jeder Appetitlosigkeit und bei jedem Kratzer gleich zum Tierarzt.
      Lassen Sie Ihrem Tier Ruhe, lassen Sie es – falls es möchte – fasten,
      zwingen Sie es nicht zum Fressen und beobachten Sie zwei bis drei Tage lang, ob es sich nicht bald schon wieder von ganz alleine erholt.


      Abgesehen davon, dass Tierarztbesuche besonders für Katzen äußerst
      stressbeladen sind, geschieht dort dasselbe wie in einer Praxis für
      Menschen. Der Arzt hat oft nicht übermässig viel Zeit, verabreicht
      nebenwirkungsreiche Spritzen und Medikamente, um die Symptome zu
      unterdrücken und schickt Sie mit einer gepfefferten Rechnung und dem
      nächsten Termin wieder nach Hause. Medikamente belasten jedoch wie beim Menschen so auch bei Hund und Katze die Leber, die Nieren, das
      Verdauungssystem und schwächen langfristig die Gesundheit. Überlegen Sie also sorgfältig, ob Ihr Tier tatsächlich Medikamente benötigt oder ob ein Besuch beim Tierheilpraktiker oder Tierhomöopath nicht gar zunächst sinnvoller wäre.

       
    • Fazit

      Füttern Sie Ihr Tier entsprechend seiner evolutionären Bedürfnisse
      mit qualitativ hochwertiger und frischer Nahrung. Sorgen Sie für ein
      spannendes Hunde- und Katzenleben, für reichlich Auslauf, Spaß und
      Spiel und für gemütliche Plätze in Ihrer Wohnung. Versuchen Sie, Ihr
      Tier besser zu verstehen, seine Bedürfnisse zu respektieren und es nicht bloß als Mittel zum Zweck (nämlich der Befriedigung Ihrer
      Bedürfnisse) anzusehen. Greifen Sie bei Krankheiten – wenn möglich - auf natürliche Massnahmen und Heilmittel zurück. Auf diese Weise werden Ihr Hund und Ihre Katze bis ins hohe Alter gesund und munter bleiben.

    •  

      Und hier noch ein Artikel von Monika Peichl:
    •  Der jährliche Shot – mehr Gewohnheit als Wissenschaft
      Warum Katzen in den USA nicht mehr jedes Jahr geimpft werden und warum unsere
      Katzen auch nicht jährlich geimpft werden müssen . Von Monika

      1.   Wogegen werden Katzen geimpft?  

      2.   Wieso wird überhaupt jährlich geimpft?                                                                                      3.   Wer bestimmt, was im Beipackzettel steht?

      4.   Wie ist das eigentlich bei Impfungen am Menschen?                                                                5.   Geben jährliche Wiederholungen nicht doch besseren Schutz?                                                6.   Schaden jährliche Auffrischimpfungen?                                                                                      7.   Tödlicher Krebs durch Impfungen.                                                                                              8.   Wie kann man das Impfsarkom verhüten?                                                                                9.   Können Sarkome auch andere Ursachen haben?                                                                  10. Gibt es noch andere Impfschäden?                                                                                       11.  Wie wird denn jetzt in den USA geimpft?                                                                              12.  Woher wissen die US-Tierärzte, dass das genügt?                                                              13.  Welche Impfungen sollten Wohnungskatzen haben?                                                           14.  Welche Impfungen sollten Freigänger haben?                                                                         15.  Was ist von der FIP-Impfung zu halten?                                                                                  16.  Wie soll man es mit der Tollwutimpfung halten?                                                                   17.  Muss man jetzt nicht mehr jährlich zum Tierarzt?                                                                                                                                                                                                         Jahrzehntelang ist es uns Tierhalterinnen und Tierhaltern eingebimst worden: Katzen müssen jährlich geimpft werden.                                                                                                              Doch dafür gibt es überhaupt keine wissenschaftliche Rechtfertigung.
      In den USA haben verantwortungsbewusste Hochschul-Tierärzte diese
      unseriöse Impfpraxis schon vor über zehn Jahren kritisiert, und zwar in
      einem weit verbreiteten Handbuch für den praktischen Tierarzt („Kirk’s
      Current Veterinary Therapy“). Aber auch dort dauerte es bis Ende 1997,
      bis die zuständigen Veterinärverbände dem Unfug der jährlichen Impferei
      ein Ende bereiteten und neue Impfrichtlinien einführten. Die meisten deutschen Tierärzte haben inzwischen davon gehört, viele ignorieren aber die wohl fundierten Aussagen der US-Forscher nach Kräften. Veterinäre, die weniger oft impfen, bilden hierzulande eine
      Minderheit, sie werdenvon Kollegen angefeindet und sogar bei der Tierärztekammer angeschwärzt. Man hat Angst, Einkünfte zu verlieren:
      Impfungen bringen 20 bis 40 Prozent des Umsatzes in der durchschnittlichen Kleintierpraxis. Solange sich die Mehrheit der Tierärzte gegen die wissenschaftlichenFakten sträubt, müssen wir Tierhalter uns selbst um einen vernünftigen Impfplan für unsere Katzen kümmern. Die Regel sollte, genau wie bei Impfungen an Menschen, lauten: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.                                                                                                                                               Wogegen werden Katzen geimpft? Viele Katzen werden jährlich gegen Katzenschnupfen (Herpes- und Calicivirus) und Katzenseuche (= Panleukopenie; felines Parvovirus) geimpft, Freigänger oft zusätzlich noch gegen das feline Leukämievirus (FeLV, meist „Leukose“ genannt, was aber falsch ist – Leukose ist eine andere Krankheit) und gegen Tollwut. Manche Tierhalter, vor allemZüchter, lassen außerdem gegen Chlamydien (einen Erreger, der vor allemdie Augen angreifen kann) und gegen die Feline Infektiöse Peritonitis(FIP) impfen. Viele Wohnungskatzen werden jährlich mindestens dreifach geimpft, Freigänger häufig fünffach und Zuchtkatzen fünf- bis sechsfach.gegen Tollwut geimpft.                                                                                     2.Wieso wird überhaupt jährlich geimpft?                                                                                     Die herrschenden Impfpläne sind das Resultat von Geschäftemacherei sowie Ignoranz und Desinteresse. Angefangen hat alles mit der Tollwutimpfung. Früher wurden vor allem Hunde mit einer Lebendvakzine Impfvirus wieder aktiv werden und die Krankheit im Impfling hervorrufen kann. Als die ersten inaktivierten oder Totvakzinen entwickelt wurden,wurde festgestellt, dass auch sie mehrere Jahre Schutz bewirken.Trotzdem ist in der Tollwutverordnung festgeschrieben, dass Hunde und Katzen mit Freilauf in Tollwut gefährdeten Bezirken eine jährliche Auffrischung bekommen müssen. Dem Gesetzgeber ging es begreiflicherweise darum, die Menschen so gut wie möglich vor dieser Krankheit zu schützen. Daher wurde das sehr enge Impfintervall festgelegt.(Mehr zur Tollwut weiter unten.) Die Tollwutimpfung gilt als Taktgeber für die anderen Impfungen, die im Laufe der Zeit entwickelt und an den Markt gebracht wurden. Der erste Impfstoff speziell für Katzen war der gegen die Katzenseuche.                               Interessanterweise ging man in der 50er Jahren noch ganz selbstverständlich davon aus, dass die einmalige Gabe des damals verfügbaren Impfstoffs die Katze für den Rest ihres Lebens schützt. Das kann man in alten Lehrbüchern sehr schön nachlesen. Dieses Wissen scheint der Tiermedizin seither abhanden gekommen zu sein. Denn als später weitere Impfstoffe entwickelt wurden, wurden sie einfach mit der Vorschrift der jährlichen Auffrischung auf den Markt gebracht.                                                                                                                                  3.Wer bestimmt, was im Beipackzettel steht?                                                                               Im Beipackzettel, in der Gebrauchsinformation zu den Impfstoffen, steht immer: „Jährliche Auffrischung der Impfung wird empfohlen“. Wer entscheidet eigentlich, was im Beipackzettel zum Revakzinierungsintervall steht? Antwort: der Impfstoffhersteller selbst. Die Zulassungsbehörde für Tiervakzinen, das Paul-Ehrlich-Institut, schreibt dem Hersteller diesbezüglich gar nichts vor. Und die Zulassungs- und Testvorschriften für die einzelnen Vakzinen (die„Monographien“ im „Europäischen Arzneibuch“) machen nicht die geringsten Vorgaben zur Prüfung der Dauer des Immunschutzes. Verlangt werden nurUntersuchungen zur Wirksamkeit und Unschädlichkeit eines Impfstoffs,nicht zur Schutzdauer. Diese Lücke wird von der Industrie gern und eifrig genutzt – und viele Tierärzte haben natürlich auch keine Einwände, denn die Impfungen sichern ihnen den regelmäßigen Zustrom der Patienten. Es gibt in
      Deutschland ein paar Produkte für Hunde und Katzen, bei denen eine zweijährliche Auffrischung „empfohlen“ wird. Aber auch dieses Intervall ist willkürlich festgelegt und nicht immunologisch begründet.                                                                                                        4.Wie ist das eigentlich bei Impfungen am Menschen                                                                  Bei Humanvakzinen wird die Dauer des Immunschutzes sehr wohl geprüft,
      und zwar durch Antikörpermessungen an Tausenden Impflingen. Aber
      Antikörper sind nicht alles. Grundsätzlich geht man davon aus, dass
      Impfstoffe gegen Viren und Bakterien ein lang anhaltendes
      „Immungedächtnis“ erzeugen. Nicht bei allen Impfstoffen halten sich die
      Antikörper über längere Zeit, doch das heißt nicht, dass der Schutz
      verschwindet. Es gibt außer der „humoralen“ Immunität mit den
      Antikörpern auch noch die „zelluläre“ Immunität. Abwehrzellen, die
      einmal mit einem Erreger oder Impf-Antigen zu tun hatten, bleiben viele
      Jahre bis lebenslang erhalten und werden schnell aktiv, wenn der Erreger
      auftritt. Sie setzen andere Abwehrzellen in Aktion, so dass eine ganze
      Kaskade von Immunreaktionen abläuft.  Das ist bei Kleinsäugern kein
      bisschen anders. Auch Katzen, Hunde usw. verfügen über Gedächtnisimmunzellen und zelluläre Immunität.                                                                                                                          Menschen werden als Kinder gegen eine Reihe von Krankheitserregern geimpft. Die Impfungen werden meist ein-, zwei- oder dreimal wiederholt. Werden Totvakzinen verwendet, müssen sie zweimal gegeben werden, damit
      eine volle Immunreaktion erzielt wird. Bei Lebendvakzinen wäre eine
      Wiederholung an sich nicht nötig, sie wird aber gemacht, um die paar Prozent Impfversager zu erwischen, also Kinder, bei denen die erste Impfung nicht angeschlagen hat.                               Beispiel: die Masern-Röteln-Mumps-Impfung.                                                                                                    

    • Im Jugendalter ist beim Menschen aber dann Schluss mit

      Routineimpfungen. Erwachsene werden nur dann nachgeimpft, wenn ein
      besonderes Ansteckungsrisiko anzunehmen ist (zum Beispiel auf Reisen
      oder durch den Beruf: Hepatitis B, Polio) oder wenn die Impfung keinen
      lebenslangen Schutz bietet (alle zehn Jahre Tetanus und Diphtherie). Man
      spricht hier von „Indikationsimpfungen“: Aufgefrischt wird nur bei
      Bedarf und nur in langjährigen Abständen – und nicht einfach so, weil
      der Doktor noch mal was verdienen will.


      Das ist bei unseren Haustieren leider anders. Sie werden nachgeimpft, ohne dass es dafür einen medizinischen Grund gäbe.



      5.Geben jährliche Wiederholungen nicht doch besseren Schutz?


      Nein, nicht einmal das ist der Fall. In Untersuchungen wurde gezeigt:
      Die Auffrischungen bringen keinen zusätzlichen Schutz. Die
      Antikörpertiter steigen gar nicht signifikant an, wenn nachgeimpft wird –
      die vorhandenen Antikörper stürzen sich auf die Antigene im Impfstoff
      und machen sie unschädlich, neue Antikörper werden kaum gebildet. Es
      bleibt praktisch alles beim alten.




      6.Schaden jährliche Auffrischimpfungen?


      Das ist der kritische Punkt: Die dauernde Impferei ist nicht nur
      medizinisch unnötig, sie kann auch schaden. Bei uns streiten das
      allerdings viele Tierärzte einfach ab.



      7.Tödlicher Krebs durch Impfungen


      Katzen können durch Impfungen an Krebs erkranken, und zwar am
      vakzine-assoziierten Fibrosarkom, auch Impfsarkom genannt. Das ist eine
      bösartige Geschwulst, die ein paar Wochen oder Monate nach einer Impfung
      an der Injektionsstelle – meist zwischen den Schulterblättern oder an
      der seitlichen Brustwand – als Knubbel (Granulom) unter dem Fell
      auftritt und sehr breit wuchern kann. In der US-Veterinärmedizin wird
      der Zusammenhang von Impfung und Sarkomentstehung bei Katzen nicht mehr
      ernsthaft bezweifelt. In Deutschland neigt man dazu, das Thema
      herunterzuspielen. Doch kürzlich bezifferte der Kleintieronkologe Dr.
      Martin Kessler auf einem Tierärztekongress in Berlin die
      Risikowahrscheinlichkeit hierzulande mit 1 zu 1000. Die meisten
      Sarkomkatzen sind zum Zeitpunkt der Erkrankung zwischen sechs und elf
      Jahre alt, haben somit schon viele Shots erhalten.


      Es trifft allerdings auch jüngere Katzen.


      Behandelt werden kann das Impfsarkom bisher nur durch radikale
      Operation weit ins gesunde Gewebe hinein. Nach der Operation treten fast
      immer Rezidive auf, also neues Tumorwachstum. Die Geschwulst führt in
      den allermeisten Fällen zum Tode.




      8.Wie kann man das Impfsarkom verhüten?


      Die beste Vorsorge ist, die Katze nicht häufiger als nötig impfen zu
      lassen. Wichtig ist, daß die Kätzchen geimpft werden, denn sie sind am
      empfänglichsten für Infektionskrankheiten. Doch ausgewachsene Tiere sind
      von Infektionen weit weniger bedroht, als man uns weismachen will.


      Neben den verlängerten Impfintervallen, wie sie in den USA üblich
      geworden sind, lassen sich weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Die
      Vaccine-Associated Feline Sarcoma Task Force, die
      Impfsarkom-Arbeitsgruppe der US-Veterinäre, hat dazu Richtlinien
      erarbeitet.


      Auf Mischspritzen und Mehrfach-Vakzinen soll weitgehend verzichtet
      werden. Das heißt, es sollen nicht alle Impfungen mit einer einzigen
      Spritze und an einer einzigen Stelle gegeben werden, auch wenn es für
      Tierarzt und Patient so am bequemsten ist und am schnellsten geht. Je
      mehr Vakzinen auf einmal, desto höher das Sarkomrisiko.


      Die Impfung gegen Seuche und Schnupfen soll an der seitlichen
      Brustwand verabreicht werden, die Impfung gegen Tollwut am rechten
      Hinterbein (rabies = r = rechts) und die Impfung gegen das feline
      Leukämievirus (FeLV) am linken Hinterbein (LV = l = links).
      Ein Bein kann zur Not amputiert werden, um dem Tumorwachstum Einhalt zu
      gebieten. Katzen können auf drei Beinen prima leben.


      Zwischen den Schultern sollte überhaupt nicht mehr geimpft werden, da man einen Tumor dort nur sehr schlecht operieren kann.


      Bei uns wird noch häufig zwischen den Schultern geimpft. Fallen Sie dem Arzt in den Arm, wenn er die Spritze dort ansetzt!



      9.Können Sarkome auch andere Ursachen haben?


      Nicht jedes Sarkom entsteht durch Impfungen, aber doch sehr viele.
      Manche dieser Tumore bilden sich an Stellen, an denen ganz andere
      Wirkstoffe injiziert wurden. Einige US-Spezialisten für
      Krebserkrankungen der Kleintiere sprechen daher gar nicht vom
      Impfsarkom, sondern vom injection-site sarcoma, also
      Injektionsstellen-Sarkom. In der Forschungsliteratur beschrieben sind
      Sarkome nach Injektion des Flohmittels Lufenuron (Handelsname Program)
      und nach Injektion von Antibiotika gegen Gastritis. Doch diese Fälle
      sind selten, fast immer handelt es sich um Impfspritzen.


      Katzen reagieren auf Injektionen empfindlicher als andere Kleintiere.
      Hat eine Katze nach Impfungen oder sonstigen Injektionen bereits einmal
      einen Knubbel entwickelt, sollte sie nur dann Spritzen bekommen, wenn
      sich der Wirkstoff nicht anders verabreichen lässt. Längst nicht jede
      Katze entwickelt Granulome nach (Impf-) Injektionen, und längst nicht
      jeder Knubbel ist ein Sarkom. Daher sollte man sich nicht gleich
      verrückt machen, wenn eine Katze so eine Gewebsverdickung bekommt. Aber
      man sollte, vor allem wenn es eine Impfstelle ist, auch nicht zu lange
      warten und beizeiten eine Gewebsprobe entnehmen lassen, am besten gleich
      in einer Tierklinik. Drei Monate abzuwarten kann sich als fatal
      herausstellen, in den USA rät man zur frühzeitigen Biopsie.



      10.Gibt es noch andere Impfschäden?


      Allerdings. Besonders gravierend ist der anaphylaktische Schock
      unmittelbar nach der Impfung. Er ist tödlich, wenn er nicht sofort vom
      Tierarzt behandelt wird.


      Bekannt sind außerdem schwere allergische Reaktionen nach
      Auffrischimpfungen. Sie äußern sich in (blutigem) Durchfall und
      Erbrechen und können die Tiere ebenfalls das Leben kosten.


      Weniger schwere, aber dafür sehr hartnäckige Allergien können nach
      allen Impfungen entstehen, weil sie beim Jungtier in das noch nicht
      ausgereifte Immunsystem eingreifen: Sie stören die Feinabstimmung der
      Abwehr.


      Impfungen können auch Autoimmunerkrankungen verursachen, bei Katzen
      ist dies jedoch noch wenig erforscht. Eine neue US-Studie liefert starke
      Indizien dafür, dass Impfungen chronische Niereninsuffizienz auslösen
      können. Viele Impfstoffe werden, vereinfacht gesagt, mit 
      Katzennierenzellkulturen hergestellt. Wird die Vakzine injiziert,
      gelangt Protein von diesen Nierenzellen in den Impfling, der dagegen
      Antikörper bildet – aber nicht nur gegen dieses fremde Nierenprotein,
      sondern auch gegen die eigenen Nieren, also so genannte Autoantikörper.
      Und das kann zur fortschreitenden und schließlich tödlichen Zerstörung
      der Nieren führen. - Weitere Studien dazu sind im Gange.


      Dass immer mehr Katzen an Epilepsie und Diabetes erkranken, sollte in
      diesem Zusammenhang ebenfalls zu denken geben. Beim Hund steht fest,
      dass die in mindestens 50 Prozent der Fälle tödliche
      autoimmunhämolytische Anämie, eine Blutkrankheit, durch Impfungen
      verursacht werden kann.



      11.Wie wird denn jetzt in den USA geimpft?


      Das neue Katzen-Impfschema der US-Tierarztverbände sieht so aus:


      1.Grundimmunisierung im Welpenalter(nach der achten Lebenswoche zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen)


      2.eine Wiederholungsimpfung mit einem Jahr


      3.und dann nur noch alle drei Jahre


      Gegen welche Erreger geimpft wird, richtet sich nach der Haltung (Wohnung oder Freigang).



      12.Woher wissen die US-Tierärzte, dass das genügt?


      Wie oben schon gesagt: Das Immunsystem der Kleinsäuger ist dem des
      Menschen absolut ebenbürtig. Wenn Impfungen beim Menschen viele Jahre
      halten, dann ist das bei Katz und Hund und Kaninchen nicht anders.


      Außerdem haben Wissenschaftler in den 90er Jahren Langzeitstudien an
      Katzen gemacht mit einem ganz gewöhnlichen Dreifach-Totimpfstoff gegen
      Schnupfen und Seuche.


      Die Tiere erhielten als Welpen mit acht und mit zwölf Wochen eine
      Grundimmunisierung und wurden danach nie wieder geimpft. Sie wiesen noch
      siebeneinhalb Jahre später, als sie mit Erregern infiziert wurden,
      einen guten Immunschutz auf. Der Schutz gegen Katzenseuche erwies sich
      als hundertprozentig, der Schutz gegen Herpes- und Calicivirus betrug
      52, resp. 63 Prozent. Die Schnupfen-Impfung verhinderte nicht
      vollständig die Erkrankung, doch dies ist bei frisch vakzinierten oder
      revakzinierten Katzen nicht anders. Diese Impfung kann die Ansteckung
      oft nicht verhindern, sie mildert aber den Krankheitsverlauf. In der
      ungeimpften Kontrollgruppe dieser Studie erkrankten einige Tiere sehr
      schwer.


      Eine neue Studie vom Januar 2001 unterstützt diese Ergebnisse.
      Wissenschaftler bestimmten bei einer großen Zahl von Laborkatzen und von
      Katzen aus normaler Privathaltung Seuche- und Schnupfen-Impftiter. Bei
      einigen Gruppen von Laborkatzen wurde darüber hinaus durch
      Testinfektionen geprüft, wie verlässlich bestimmte Titerhöhen sind.
      Ergebnis dieser Untersuchungen: Die Tiere sind gegen diese Krankheiten
      geschützt, wenn sie geimpft sind – unabhängig von der Art des Impfstoffs
      und, vor allem, unabhängig davon, wie lange die letzte Impfung
      zurückliegt.


      Diese Ergebnisse sind nun sogar durch einen Impfstoffhersteller
      bestätigt worden. Pfizer Animal Health USA hat im Januar 2004 eine
      Studie über die Dauer des Immunschutzes (bestimmt durch
      Antikörpermessung) für den Pfizer-Impfstoff gegen Katzenseuche und
      Katzenschnupfen veröffentlicht. Ergebnisse: Die Katzen hatten vier Jahre
      und länger noch Impfantikörper. Der Tierimpfstoffhersteller Pfizer
      Deutschland scheint es nicht eilig zu haben, diese Erkenntnisse seiner
      amerikanischen Muttergesellschaft in Deutschland publik zu
      machen.



      13.Welche Impfungen sollten Wohnungskatzen haben?


      Wohnungskatzen haben ein ziemlich geringes Risiko, sich eine
      Infektionskrankheit einzufangen. Es ist zwar richtig, dass der Mensch
      die Seuche einschleppen kann, weil sich das feline Parvovirus sehr lange
      in der Umgebung hält. Doch die Seucheimpfung ist die beste, die
      wirksamste Katzenimpfung überhaupt: Ein Tier, das als Welpe ordentlich
      grundimmunisiert wurde, ist dadurch sehr lange geschützt,
      wahrscheinlich lebenslang. Außerdem: Die meisten Erreger sind für
      Jungtiere gefährlich oder sogar tödlich, ausgewachsene Tiere in gutem
      Allgemeinzustand werden damit viel besser fertig.


      Die Schnupfenimpfung hingegen ist längst nicht so gut. Viele
      durchgeimpfte Tiere sind Virusträger, sie sind also mit Herpes, vor
      allem aber mit Calici infiziert und scheiden das Virus aus. Wenn man die
      hohe Zahl durchgeimpfter Katzen sieht, die trotz ihrer vielen Shots
      chronisch schnupfenkrank wurden, kann man über diese Impfung sehr ins
      Grübeln kommen. Das Calicivirus ist seit Einführung der Impfung sogar
      deutlich häufiger geworden als davor. Es ist in der Wissenschaft schon
      lange bekannt, dass die vorhandenen Calici-Impfstoffe gegen die
      grassierenden Feldvirusstämme immer weniger ausrichten. Darüber hinaus
      können Caliciviren aus Lebendimpfstoffen wieder virulent, d.h.
      gefährlich werden, von Tier zu Tier übertragen werden und Epidemien in
      (wohlgemerkt: durchgeimpften) Katzenzuchten oder Tierheimen auslösen.


      Die Welpenimpfung schadet im allgemeinen nicht, man sollte aber
      überlegen, ob man ausgewachsene Tiere weiterhin dagegen impfen lässt.
      Wichtig ist, ganz junge Kätzchen nach Möglichkeit von Artgenossen
      fernzuhalten, die an Schnupfen erkrankt sind.


      In manchen Schnupfenvakzinen ist auch ein Impfstoff gegen Chlamydien
      enthalten, einen bakteriellen Erreger. In Tierheimen und Zuchten können
      Chlamydien recht hartnäckig umgehen. Die Impfung ist jedoch nicht der
      Königsweg, den Erreger loszuwerden, wie sich immer wieder zeigt.
      Bestandsmanagement bringt nachhaltigeren Erfolg. Außerdem gilt dieser
      Impfstoff als besonders nebenwirkungsträchtig.


      Die US-Tierarztverbände empfehlen für Wohnungskatzen: im Welpenalter
      Seuche- und Schnupfen-Grundimmunisierung (ohne Chlamydien), dann mit
      einem Jahr eine Auffrischung, danach nur noch alle drei Jahre. Aber auch
      dieses Drei-Jahres-Intervall ist mehr durch die wirtschaftlichen
      Interessen der Tierärzte begründet als durch medizinische Erfordernisse.
      Denn diese Impfungen halten, wie man ja inzwischen weiß, länger als
      drei Jahre.



      14.Welche Impfungen sollten Freigänger haben?


      Zusätzlich zur Seuche-Schnupfen-Impfung werden Freigänger oft gegen
      FeLV geimpft. Der Impfling muss vorher getestet werden, ob er
      FeLV-negativ ist, nur dann darf er geimpft werden. Auch dieser Schutz
      braucht nicht Lebenslang erneuert zu werden. Es spricht vieles dafür,
      dass man die Impfung beim ausgewachsenen Tier weglassen kann – erstens,
      weil der Immunschutz ebenfalls viel länger hält als ein Jahr, zweitens,
      weil adulte Katzen eine gute körpereigene Abwehr gegen den Erreger
      haben. FeLV-Impfstoffe sind überdurchschnittlich häufig an der
      Sarkomentstehung beteiligt, daher ist vorsichtiger Umgang mit dieser
      Impfung anzuraten. In Gegenden, wo es keine unkastrierten und
      ungeimpften Streuner gibt, ist das Ansteckungsrisiko sehr gering, denn
      sie sind die Hauptüberträger. Neuzugänge von unklarem Gesundheits- und
      Impfstatus sollten erst in Quarantäne kommen und getestet werden auf
      FeLV sowie auf „Katzenaids“, die FIV-Infektion, gegen die es in Europa
      noch keinen Impfstoff gibt. (In den USA ist im Frühjahr 2002 eine erste
      FIV-Vakzine zugelassen worden. Ihre Wirksamkeit wird aber von
      US-Veterinärmedizinern aus triftigen Gründen stark
      bezweifelt, und viele lehnen das Produkt entschieden ab.)



      15.Was ist von der FIP-Impfung zu halten?


      Die Impfung gegen die infektiöse Peritonitis ist auch hierzulande
      unter Tierärzten wegen mangelhafter Wirksamkeit umstritten. Vor allem
      Züchter wenden sie an. Die meisten Katzen sind schon mit Corona
      infiziert – ohne davon krank zu sein –, so dass die Impfung bei ihnen
      sowieso sinnlos wäre. Corona-Infektion heißt überhaupt nicht, dass eine
      Katze FIP bekommen muss – das geschieht zum Glück nur selten und trifft
      meistens Jungtiere in Stresssituationen. FIP ist nicht von Katze zu
      Katze übertragbar. In einer deutschen Studie mit jungen und
      ausgewachsenen Katzen unter Tierheimbedingungen zeigte sich, dass der
      Impfstoff die zuvor corona-negativen Kätzchen nicht vor FIP schützte, im
      Gegenteil, von den 20 geimpften erkrankten 12, das waren mehr als bei
      den ungeimpften (10 von 20).



      16.Wie soll man es mit der Tollwutimpfung halten?


      Die Tollwutimpfung an Haustieren dient in erster Linie dazu, den
      Menschen vor dieser tödlichen Krankheit zu schützen. Menschen sind vor
      allem durch die urbane Tollwut, d.h. die Tollwut der Hunde gefährdet.
      Die ist aber bei uns seit Jahrzehnten ausgerottet, wir haben nur noch
      die silvatische Tollwut = Fuchstollwut und seltene Fälle von
      Fledermaus-Tollwut. Die Fuchstollwut steht vor ihrer Ausrottung, große
      Teile Deutschlands sind frei davon. In tollwutfreien Gebieten kann man
      auch bei Freigängern auf die jährliche Impfung verzichten, die ebenfalls
      ein erhöhtes Sarkomrisiko birgt.


      Leider gibt es, anders als in den USA, hierzulande keine offiziell
      als solche ausgewiesenen Drei-Jahres-Tollwutvakzinen. Doch die hier
      erhältlichen Produkte bieten ebenfalls weit länger als ein Jahr Schutz.
      Titeruntersuchungen an geimpften Tieren zeigen das auch immer wieder
      (und Herstellerdaten, zum Beispiel zum Impfstoff Rabdomun – die damit
      geimpften Katzen waren noch 48 Monate später zu 100 Prozent geschützt,
      wie die Testinfektion erwies).


      Bei grenzüberschreitenden Reisen mit der Katze wird meist ein Impfnachweis verlangt.


      Unsinnig erscheint, dass Ausstellungstiere laut Tollwutverordnung
      jährlich geimpft werden müssen. Zuchtkatzen leben in der Regel im Haus,
      allenfalls noch im Garten, und haben daher ein sehr geringes
      Ansteckungsrisiko. Zu überlegen wäre, ob man statt jährlicher
      Revakzinierung den Schutz lieber durch eine Blutuntersuchung nachweisen
      lässt. Bei der Tollwutimpfung gibt der Antikörpertiter zuverlässig
      Aufschluss darüber, ob noch Immunität besteht oder nicht.



      17.Muss man jetzt nicht mehr jährlich zum Tierarzt?


      Auf jährliche Impfungen zu verzichten darf nicht heißen, daß die Katze nicht mehr regelmäßig zum Tierarzt kommt.


      Vor allem ältere Tiere sollten regelmäßig gründlich untersucht
      werden. Es sollte uns nicht ums Sparen gehen, sondern um sinnvolle
      Gesundheitsvorsorge.



      ___________________________________________



      Zum Schluss noch zwei Zitate von Professor Ronald D. Schultz, Veterinärimmunologe an der Universität von Wisconsin in Madison:

      „Die Empfehlung, (Haustiere) jährlich zu impfen, wird immer weniger
      akzeptabel angesichts der steigenden Zahl der Nebenwirkungen, vor allem
      solcher, die eine schwere Erkrankung verursachen oder gar den Tod, und
      angesichts der wachsenden Zahl der verfügbaren Impfstoffe."



      „Meine eigenen Haustiere werden als Welpen ein- oder zweimal geimpft
      und dann nie wieder, mit Ausnahme der Tollwut-Impfung, die alle drei
      Jahre gegeben wird, seit ein Drei-Jahres-Produkt erhältlich ist. Ich
      verfahre nach diesem Programm seit 1974, und es ist weder bei meinen
      Haustieren noch bei den Haustieren meiner Kinder und Enkel jemals eine
      Infektionskrankheit aufgetreten.“







       




       

       













       



        





       
        



       






       












       











       









       



       

       
     
     
     
     

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